250000 Euro Kredit

250.000 Euro Kredit – Vollfinanzierung fürs Bauen

Immer mehr Bundesbürger erfüllen sich den Traum nach den eigenen vier Wänden. Immobilieneigentum hat mehrere Vorteile: eine Erhöhung des Komforts bis hin zur Vorsorge im Alter. Allerdings können sich auch nur die wenigsten Verbraucher diesen Traum leisten. In den meisten Fällen ist eine Immobilienfinanzierung erforderlich, deren Höhe von einigen Faktoren abhängt. Wie hoch die Gesamtkosten tatsächlich ausfallen, hängt aber auch davon ab, wie viel Eigenkapital vorhanden ist. Ist gar keins vorhanden, so sprechen Experten von einer Vollfinanzierung. Z.B. bei einem 250.000 Euro Kredit.

Das müssen Interessenten über eine Vollfinanzierung wissen

Eine Vollfinanzierung mit einem 250.000 Euro Kredit geht immer mit hohen Raten einher. Das hat zwei Gründe:

  1. Der 100 Prozent Finanzierungsanteils führt zwangsweise zu einer höheren Zinsbelastung. Schließlich benötigt der Kreditnehmer mehr Kapital als wenn ein bestimmter Anteil an Eigenkapital vorhanden ist.
  2. Außerdem lassen sich die Kreditinstitute das höhere Risiko des Kreditausfalls bezahlen, indem sie einen höheren Zins ansetzen. Dadurch steigen die Gesamtfinanzierungskosten.

Diesen beiden Tatsachen sollten sich künftige Eigenheimbesitzer bewusst sein, wenn sie kein Eigenkapital besitzen.

Beispiel einer 250.000 Euro Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Im Rahmen einer Vollfinanzierung wird grundsätzlich mehr Kapital benötigt. Außerdem liegen die von dem geldgebenden Kreditinstitut aufgerufenen Zinsen höher als bei einer Finanzierung mit Eigenkapital. Denn die Banken verwenden die sogenannten Beleihungswertrichtlinien – damit hängt der Zinssatz maßgeblich davon ab, zu welchem Anteil eine Immobilie beliehen wird.

Wer 60 Prozent des Immobilienwerts beleiht, kann eine gesicherte Finanzierung in Anspruch nehmen. Die übrigen 40 Prozent unterliegen aus diesem Grund einem deutlich höheren Zinssatz. In unserem nachfolgenden Beispiel liegen der Verkehrswert und auch der Kaufpreis bei jeweils 250.000 Euro – daher ist eine Vollfinanzierung erforderlich.

  • Kreditvolumen: 250.000 Euro
  • nomineller Zinssatz: 3,94 Prozent
  • Zinsbindung: zehn Jahre
  • anfängliche Tilgung: 2 Prozent
  • monatliche Rate: 945,83 Euro
  • Restschuld nach Ende Zinsbindung: 193.144 Euro
  • Zeit bis zur vollständigen Tilgung: über 32 Jahre

 

Tipps für einen 250.000 Euro Kredit ohne Eigenkapital

Ohne Eigenkapital liegen die monatlichen Raten sowie die Gesamtkosten besonders hoch. Dadurch steigt auch für den Kreditnehmer das Risiko auf finanzielle Engpässe. Aus diesem Grund sollten sich Verbraucher vor Abschluss einer Finanzierung über einige Dinge Gedanken machen. Experten raten, immer möglichst viele Banken und Sparkassen zu vergleichen und entsprechende Angebote einzuholen. Ideal hierfür ist ein online Kreditvergleich, der sehr viele potenzielle Geldgeber miteinander vergleicht. Außerdem sollten künftige Kreditnehmer darauf achten, dass vertraglich eine kostenlose Sondertilgungsmöglichkeit enthalten ist – diese sollte mindestens fünf Prozent der Kreditsumme betragen im Jahr. So bleiben Kreditnehmer flexibel, wenn sie etwas mehr Geld verdienen oder wenn eine Lebensversicherung ausgezahlt wird oder ein Erbe eintritt.

Da die monatliche Ratenbelastung bei einer Vollfinanzierung sehr hoch ist, kann es später unter gewissen Umständen zu Engpässen kommen. Daher sollte das Darlehen mit einer möglichst langen Laufzeit gestaltet sein – dadurch lässt sich die monatliche Belastung senken. Allerdings steigen mit einer längeren Laufzeit auch die Gesamtkosten. Wie bei jedem Immobilienkredit besteht auch bei einer Vollfinanzierung das Risiko, dass sich die Zinsen ändern. Läuft der Kredit zu einer Hochzinsphase aus, kann die erforderliche Anschlussfinanzierung erheblich teurer werden. Das ist bei einer Vollfinanzierung besonders finanziell belastend, da der Restbetrag in der Regel noch relativ hoch ist. Aus diesem Grund sollten gewisse Maßnahmen getroffen werden, um künftige Zinssätze zu sichern. Dazu zählt zum Beispiel, sich bereits frühzeitig um eine Anschluss-Finanzierung zu kümmern. Das kann auch mit einem Bausparvertrag erfolgen, der es später möglich macht, ein sehr zinsgünstiges Darlehen abzuschließen. Dieser dient dann zum Ablauf der Zinsbindungsfrist zur Ablösung bzw. zur Teilablösung der ursprünglichen Baufinanzierung. Der Darlehenszins wird beim Bausparvertrag bereits bei Vertragsabschluss schriftlich fixiert. Dabei ist allerdings zu beachten, dass das Bausparkonto zusätzlich zur monatlichen Kreditrate gespart werden muss.

Noch einfacher ist es, von vornherein eine lange Zinsbindungsfrist auszuhandeln, die bis zu 30 Jahre betragen kann. Besonders in Zeiten von niedrigen Zinsen ist diese Variante sehr empfehlenswert. Außerdem sollten im Vorfeld die monatlichen Ausgaben näher unter die Lupe genommen werden. Unter Umständen ist eine Optimierung möglich, um einige Kosten einzusparen. Darunter gehört zum Beispiel eine Analyse der Versicherungen, die unter Umständen nicht mehr erforderlich sind. Mit jeder Einsparung, die monatlich vorgenommen werden kann, stehen mehr finanzielle Mittel für die Kreditrate oder für eine Sondertilgung zur Verfügung. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • günstigsten Kredit mit Kreditvergleich suchen
  • hohe Sondertilgungen vereinbaren
  • monatliche Ausgaben möglichst gering halten
  • Maßnahmen ergreifen, die zur Sicherung des Zinses führen
  • einen Check der Ausgaben durchführen
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