Immobilienkredit - Baufinanzierung - Immobilienfinanzierung

Immobilienkredit

Immobilienkredit – schneller Vergleich mit deinprivatkredit24.de

Einen maßgeschneiderten Immobilienkredit / Immobilienfinanzierung zu finden kann eigentlich ganz einfach sein, wenn man sich der richtigen Tools bedient. Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Geschäftsbanken, Privatbanken und auch die KfW bieten die unterschiedlichsten Finanzierungsmodelle und natürlich auch unterschiedliche Zinsen für Ihre Immobilienfinanzierungen an. Bereitstellungszinsen, Sondertilgungen, Gebühren und etliche weitere Optionen machen den Vergleich kompliziert.

Deswegen zeigt unser Vergleichsrechner für Immobilienfinanzierungen die günstigsten Alternativen auf einen Blick:

 

Kreditvergleich im Wandel der Zeit

Das Kreditgeschäft war über Jahrzehnte hinweg in der alleinigen Hand der regionalen Banken. Mit der immer stärker werdenden Präsenz des Internets haben sich viele Branchen deutlich verändert, sei es die Versicherungsbranche, Banken aber auch der Versandhandel um einige Beispiele zu nennen. Ursprünglich beratungsintensive Produkte wurde systematisiert und damit internettauglich gemacht. Aktuell werden heute über 20% aller Kredite für den Privathaushalt entweder über eigene Onlineauftritte der Bank oder über Vergleichsportale im Internet abgewickelt, wobei die Zahl seit Jahren kontinuierlich steigt.

Wo früher in der Regel in erster Linie die Hausbank der Ansprechpartner für den Kredit oder sogar alle Finanzgeschäfte war, treten heute zum Vorteil der Kunden fast alle Banken über das Internet in den Wettbewerb. Auch kleinere Banken, die früher nur ein Werbebudget hatten, das für regionale Werbung reichte, können damit auch in den Vergleich mit großen Banken eintreten. Der Kunde profitiert damit nicht nur in Form von günstigen Krediten, sondern auch generell von günstigeren Konditionen bei allen Bankgeschäften.

Das sollte man bei Kreditvergleich beachten

Wer sich mit dem Kreditvergleichsrechner etwas befasst, wird ganz schnell folgende Zusammenhänge feststellen:

  • Je länger die Zinsbindung, umso höher der Zins
  • Je mehr Eigenkapital, umso niedriger der Zins

Immobilienkredite, egal ob es sich um einen Baukredit (auch Baugeld genannt) mit dem man eine Immobilie errichtet oder eine Immobilienfinanzierung mit der man eine Immobilie erwirbt, sind in der Regel Finanzierungen mit hohem Volumen und langer Laufzeit. Da damit das Risiko deutlich größer ist als bei einem kleinen Konsumkredit, sollte man sich etwas Hintergrundwissen aneignen und damit auch mehr Gedanken machen.

Möchte man einen ganz niedrigen Zins realisieren, bringt man eine hohe Eigenkapitalquote von bis zu 50% ein und setzt auf eine kurze Zinsfestschreibung von 3-5 Jahren. Es ist auch möglich die Zinsen gar nicht festzuschreiben, sondern einen variablen Zins zu vereinbaren. Der variable Zins richtet sich nach dem Leitzins und steigt und fällt der Konjunktur entsprechend.

Wer stattdessen auf Nummer sicher gehen und seine Raten auf viele Jahre hinaus kennen möchte, der entscheidet sich z.B. für eine 10-jährige Zinsbindung. Die aber einen höheren Zins erfordert als eine nur 5 jährige Zinsbindung.

Wer mehr Eigenkapital verwendet, reduziert das Risiko des Kreditgebers und wird mit einem niedrigeren Zins belohnt. Es ist eine Frage der persönlichen Philosophie und Möglichkeiten, wie viel man seines Eigenkapitals in einer Immobilie binden möchte. In Zeiten, in denen die Zinsen hoch sind, kann man sich viel Geld sparen, wenn man eine hohe Quote wählt und der Kredit damit schneller getilgt ist. Aktuell befinden sich die Zinsen auf einem historischen Tiefstand. Damit ist es durchaus verlockend, seine Möglichkeiten voll auszuschöpfen und möglichst viel günstigen Kredit aufzunehmen.

Was passiert nach der Zinsbindung?

Egal wie lange man die Zinsbindung wählt – sie wird irgendwann enden. Was geschieht dann? Am Ende der Zinsbindung kann man den noch offen stehenden Kreditbetrag in einer Summe zurückführen oder die Finanzierung verlängern und eine neue Zinsbindung wählen. Und genau an dieser Stelle verbirgt sich eine große Gefahr, wenn man sich nicht rechtzeitig darauf vorbereitet. Gerade die etwas älteren Immobilieninvestoren erinnern sich durchaus noch an Kreditzinsen von über 6%. Damit ist in den nächsten Jahren sicherlich nicht zu rechnen, aber ein Anstieg auf 3-4% innerhalb von 10 Jahren ist durchaus möglich. Würde man heute einen Immobilienkredit mit 1 % abschließen, wäre das ein Anstieg um mehrere hundert Prozent. Das wiederum bedeutet, dass sich die Kreditkosten nach der Zinsbindung deutlich verteuern können.

Diesem Problem kann man mit zwei Maßnahmen begegnen:

  • Rückzahlungsquote anheben
  • Forward Darlehen

Wenn man beschließt für die ersten 10 Jahre den günstigen Zinssatz zu nutzen, um die Tilgung deutlich anzuheben, ist der Immobilienkredit zu einem merklichen Teil nach Ende der Zinsbindung getilgt. Damit fällt dann eine mögliche Verdoppelung oder Verdreifachung des Zinses nicht mehr ganz so dramatisch aus.

Es besteht die Möglichkeit schon einige Jahre vor dem Ablauf der Zinsbindung ein Forward Darlehen aufzunehmen. Mit einem Forward Darlehen sichert man sich den Zins für die Zukunft.

Wirtschaftlich gefährlich ist jedoch die Situation, wenn sich die eigene Lebenssituation bis dahin so verschlechtert hat, dass die finanzierende Bank an einer Verlängerung oder eine andere Bank an einer Neufinanzierung kein Interesse hat. Dieses ist z.B. bei Arbeitslosigkeit sehr oft der Fall. Die aktuelle Rechtslage verbietet Banken den Abschluss einer Immobilienfinanzierung, wenn die Rückzahlung nicht langfristig gesichert ist. An dieser Stelle sollte man dann über eine Restschuldversicherung oder Kreditausfallversicherung nachdenken.

Tipps zum problemlosen Immobilienkredit

Eigene Möglichkeiten ausführlich prüfen

Jeder der einen Kredit aufnimmt, muss sich dessen bewusst sein, dass der Kredit auch zurückbezahlt werden muss. Viele Kreditnehmer überschätzen dabei die eigenen finanziellen Möglichkeiten und übernehmen sich mit einem Kredit. Die häufigste Ursache von Insolvenzen sind Kredite. Nur wer seinen eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit richtig einschätzt und dieses auch langfristig betrachtet, wird mit einem Kredit positive Erfahrungen machen.

Nur so viel wie nötig finanzieren

Es gibt eine alte Faustregel zur Kreditaufnahme, die besagt, dass man nur so viel wie nötig an Kredit aufnehmen soll. Jeder Kredit muss auch zurückbezahlt werden und dies fällt oft schwerer als gedacht. Gerade wenn es sich um sehr langfristige Kredite wie den Immobilienkredit handelt, kann sich die Lebenssituation im Laufe des Kreditverhältnisses mehrfach ändern.

Nebenkosten beim Immobilienerwerb beachten

Zu den Nebenkosten beim Immobilienerwerb zählen u.a. Makler, Notargebühren, Grundbucheintrag und Grunderwerbsteuer. Die Höhe der Grunderwerbsteuer wird von den Bundesländern individuell festgelegt, auch die Maklerprovisionen ist nicht einheitlich geregelt. So können die Kosten zwischen 5 und 15% des Kaufpreises ausmachen, welche auf den Kaufpreis hinzugerechnet werden müssen.

Finanzierung in ausreichender Höhe

Wo eine Faustregel besagt, dass man nur den Kredit aufnehmen sollte, den man wirklich benötigt, gibt es eine noch eine andere Faustregel. Diese besagt, dass man gerade bei einer Immobilienfinanzierung oder noch viel mehr bei einem Baukredit ausreichend Reserven einkalkulieren sollte. Gerade wer schon einmal ein Haus gebaut hat, kann bestätigen, wie viele Sonderwünsche im Laufe der Bauzeit auftreten. Und gerade diese Sonderwünsche kosten oftmals viel Geld. Wenn also die Immobilienfinanzierung nicht zum Ende zu knapp werden sollte, ist man gut beraten, auch Reserven für Sonderwünsche zu kalkulieren. Eine Nachfinanzierung hinterlässt immer einen unangenehmen Nachgeschmack.

Niemals finanzielle Reserven aufgeben

Eine Immobilienfinanzierung ist immer eine Gratwanderung, wie viel Eigenkapital man verwendet und wie viel Kredit man aufnimmt. Grundsätzlich ist bei dieser Gratwanderung zu beachten, dass man niemals sein finanzielles Polster angreifen sollte, das man u.U. im Falle einer Arbeitslosigkeit, größere Reparaturen etc. benötigt. Je nachdem, ob man von einem Single oder von einer Familie spricht, sollte das finanzielle Polster so bemessen sein, dass man auch ohne laufende Einkünfte mindestens 6 Monate durchhalten kann, ohne sich finanziell einzuschränken. Wer besonders vorsichtig ist, kann dieses Polster auch auf 12 Monate ausweiten. Singles benötigen dabei eine geringere Reserve, da sie ohne Familie flexibler agieren können.

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